
Die letzten drei Sekunden …
22.02.2026 11:00 // hk„Die letzten fünf Minuten waren maximal bitter …“ So schildert der herausragend verteidigende und treffende Mihailo Ilic sein Gefühlsleben nach der unglücklichen 31:32 (17:14)-Niederlage der Eulen Ludwigshafen vor 1947 Zuschauern am Samstagabend beim TV Großwallstadt. In letzter Sekunde bietet sich Lars Röller die 100-Prozent-Chance zum Ausgleich. Yessine Meddeb greift klar zur Textilbremse - der berechtigte Siebenmeter aber bleibt aus, Leon Nowottny pariert, das Spiel ist zu Ende. Die Rumpf-Truppe der Eulen ohne vier Rückraum-Asse, also ohne den verletzten Top-Torjäger Friedrich Schmitt, ohne den zuletzt treffsicheren Shooter René Zobel, weiter ohne Spielmacher Vincent Bülow und Nici Waldvogel, kämpfte mit großer Moral. Auch Kapitän Freddy Stüber konnte wegen einer Schulterverletzung nur wenige Augenblicke versuchen zu helfen. Ein Punkt in der Linde MH Arena in Aschaffenburg wäre sehr verdient gewesen! Trainer Michael Haaß, der sich „sehr stolz“ auf seine Mannschaft zeigte, die allen Widrigkeiten zum Trotz so großartig auftrat: „Bis 59.30 ist alles in Ordnung. Die letzten drei Sekunden regen uns tierisch auf. Es kann, glaube ich, jeder nachvollziehen. Es sind zwei Siebenmeter-Entscheidungen, die ganz klar gegen uns gepfiffen worden sind. Ich denke, diese Handballspiele sind dafür, dass die Mannschaften das entscheiden. Das war heute nicht der Fall!“ Der Trainer hatte so recht!!!




