Spieltagsflyer 1. VfL Potsdam

10.05.2026 10:30 // hk

Liebe Eulen-Fans, liebe Besucher.

Am Sonntag ist Muttertag! Ich freue mich an diesem doch besonderen Tag auch viele Mütter bei unserem Spiel gegen den 1. VfL Potsdam begrüßen zu dürfen.

Der Sonntag ist bei Eulen-Fans ein beliebter Spieltags-Termin und wird gerne von Familien zum gemeinsamen Besuch genutzt.

Wir sind bemüht, in der nächsten Saison daheim möglichst oft sonntags anzutreten. Das ist natürlich immer auch eine Frage der Hallenkapazitäten.
Mit den Potsdamern kommt eine Mannschaft, die im Jahr eins nach dem Abstieg aus der Eliteliga mit 41:19 Punkten auf Platz 4 in Liga 2 rangiert. Unsere Jungs haben im Hinspiel beim 32:32 eine beeindruckende Auswärtsleistung mit einem starken Debüt von Matteo Menges geboten. Nach unserer 18:14-Pausenführung war sogar noch mehr möglich.
Unsere Mannschaft hat trotz der Verletzungsmisere zuletzt auch in Nordhorn eine insgesamt gute Leistung geboten. Wir alle hoffen, dass nach Friedrich Schmitt und Mats Grupe auch Mihailo Ilic und unser Kapitän Freddy Stüber auf der Zielgeraden der Saison wieder einige Minuten auf der Platte stehen können. Die Kadertiefe gibt unserem Trainer Michael Haaß dann einfach mehr Handlungsspielraum. Wichtig seid natürlich auch Ihr, sind Sie: unsere treuen Fans. Beim 33:32 gegen Coburg hat auch der „achte Mann“ geliefert. Die Unterstützung der Mannschaft war grandios, die Stimmung in der Halle fantastisch. Danke dafür!

Mit unserem Partner Lotto Rheinland-Pfalz haben wir beim Spiel gegen Potsdam 15 Personen des Familienprojekts „Mama/Papa hat Krebs“ der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. zu Gast. Schön, dass „Mama/Papa hat Krebs“, eine wahrhaft segensreiche Einrichtung, nun auch in Ludwigshafen vertreten ist. Angeführt wird die Gruppe von der Projektleiterin Katja Hubrich. Wir hoffen und wünschen einen unterhaltsamen Tag!

Rudolf Storck, der Präsident des Landessportbunds Rheinland-Pfalz, drückt uns als gern gesehener Ehrengast die Daumen.

Viel Spaß, ein gutes Spiel und uns drei Punkte

wünscht Andreas Olbert

Spielerstimme Leon Hein

Guten Tag liebe Eulen-Fans!

Am Sonntag steht uns mit dem 1. VfL Potsdam ein schwerer Gegner ins Haus. Aber wir konnten ihnen bereits im Hinspiel einen Punkt klauen und haben vor, an die Leistungen der letzten Spiele wie in Lübbecke und gegen Coburg anzuknöpfen. Wir treffen auf eine sehr junge und schnelle Mannschaft. Schon im Hinspiel haben sie gezeigt, wie stark sie im Tempospiel sind und wie abgezockt sie sein können. Wir haben richtig Bock auf das Spiel vor heimischer Kulisse und werden wieder mit Einsatz und Kampf alles geben, um die zwei Punkte in Ludwigshafen zu behalten. Selbst mit unserem aktuellen Vorsprung auf die Abstiegsplätze wissen wir, dass in dieser Liga alles passieren kann und jeder jeden schlagen kann. Krefeld und Essen punkten in den letzten Spielen regelmäßig und sind definitiv noch nicht abzuschreiben. Genau deswegen fokussieren wir uns nochmal mehr auf dieses Spiel!

Ich persönlich freue mich auf ein weiteres Spiel in der „Eberthölle“ und genieße das Vertrauen des Trainers und des Teams zu bekommen. Durch meine nun steigende Spielzeit versuche ich zu zeigen wieviel Spaß mir der Handball macht und vor allem wieviel Spaß es macht für die Eulen spielen zu können, in einer Mannschaft die dafür bekannt ist zu kämpfen und alles auf dem Platz zu lassen. Mir ist dieser Verein in diesem Jahr sehr ans Herz gewachsen. Das Team und die Fans sind eine große Familie! Ich habe mich in Ludwigshafen wirklich sehr wohl gefühlt und bin dankbar für die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte. Das Jahr hat mich nicht nur handballerisch, sondern auch menschlich geprägt. Ich glaube, dass ich hier viel lernen konnte und für meine Zukunft mitnehmen werde. Für mich geht es in der nächsten Saison beim HC Eintracht Hildesheim weiter, wo ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen will, um mich mit möglichst viel Spielzeit weiter zu verbessern.

Lasst uns gemeinsam am Sonntag die Halle voll machen und den nächsten Sieg holen!

Euer Leon

Gäste Portrait 1.VfL Potsdam

Nach nur einem Jahr in der Bundesliga sind die Adler des 1. VfL Potsdam in die 2. Handball-Bundesliga zurückgekehrt und haben sich dort schneller stabilisiert, als es nach dem personellen Umbruch zu erwarten gewesen wäre. Der Abstieg aus dem deutschen Oberhaus war in Potsdam frühzeitig als realistisches Szenario eingeordnet worden, was dem Verein die Möglichkeit gab, den Blick konsequent auf den Neuaufbau zu richten, ohne dabei sportlich in eine Schockstarre zu verfallen.

Der Start in die Saison 2025/2026 verlief keineswegs reibungslos, mit zwei Niederlagen in den ersten drei Spielen deuteten sich zunächst schwierige Monate an. Was folgte, war jedoch eine beeindruckende Trendwende. Zehn Partien in Folge blieben die Potsdamer ungeschlagen und setzten dabei mit einem 28:21 gegen den damaligen Tabellenführer SG BBM Bietigheim sowie einem 28:27 beim HBW Balingen-Weilstetten in der Fremde klare Ausrufezeichen. Mit 41 Punkten nach 30 Spieltagen und einem gesicherten Platz im oberen Tabellenviertel haben die Adler die internen Vorgaben erfüllt und bewiesen, dass der Verein in der 2. Bundesliga längst zu den verlässlichen Größen zählt.

Wesentlicher Architekt dieser Entwicklung ist Cheftrainer Emir Kurtagic, der seinen Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert hat und die Philosophie des Ausbildungsklubs wie kaum ein anderer verkörpert. In seiner zweiten Saison hat er die Mannschaft erkennbar weiterentwickelt: Der neu formierte Innenblock macht die Defensive stabiler, das Passspiel gilt in der Liga als präzise und variabel, und die Fehlerquote im Angriff ist gegenüber dem Erstligajahr spürbar gesunken. Dass Kurtagic dabei eine erneut umgebaute junge Mannschaft in kurzer Zeit zu einer geschlossenen Einheit formte, ist die eigentliche Leistung dieser Spielzeit.

Das strukturelle Fundament des Klubs bildet die enge Kooperation mit den Füchsen Berlin, die zu den spannendsten Konstrukten im deutschen Handball zählt. Junge Talente aus dem Berliner Nachwuchsbereich erhalten über Doppelspielrechte in Potsdam regelmäßigen Einsatz auf zweitligaäquivalentem Niveau, während der VfL seinerseits von der Rückendeckung eines etablierten Bundesligisten profitiert. Für zusätzliche Stabilität im Kader sorgen internationale Neuzugänge wie der italienische Nationalspieler Gabriele Sontacchi und der Österreicher Markus Mahr. Verbindende Klammer zwischen beiden Vereinen ist Sportdirektor Bob Hanning, der den VfL einst als Cheftrainer von der dritten in die erste Liga geführt hatte und heute parallel als Geschäftsführer der Füchse Berlin fungiert.

Mit einem Altersdurchschnitt von lediglich 23,1 Jahren stellt der 1. VfL Potsdam eines der jüngsten Teams der Liga. Gerade diese Mischung aus Dynamik, Mut und taktischer Disziplin macht die Potsdamer zu einem kaum ausrechenbaren Gegner, der sich auch von Rückschlägen selten aus dem Rhythmus bringen lässt. Bereits 1992 zum Handball-Landesstützpunkt des Landes Brandenburg ernannt, hat der Verein seine Rolle als Ausbildungsklub konsequent ausgefüllt und sich zu einer festen Größe im deutschen Handball entwickelt.

Nr.NameVornamePos.Geb.Nat.
1HölerFrederikTW26.01.2004GER
12GrundmannMaxTW27.05.2005GER
16JoppichPiusTW08.12.2005GER
2BuddeFlorianRM15.03.2005GER
3SiemerMarvinLA22.09.2004GER
4ReichardtWilliam RM23.04.2006GER
5GrünerJanLA23.06.2006GER
6MahrMarkusRM03.11.2000AUT
7PaulnsteinerNicolasRR16.07.2004AUT
8BulzaminiDavideRL03.02.1995ITA
14GüntherMaxRA28.08.2004GER
17KleinJannekRR25.03.1999GER
19SontacchiGabrieleKM19.09.2003ITA
20HildenbrandTimRA26.08.2003GER
27FuhrmannNilsLA08.07.2003GER
33SchröderTim NiclasKM24.08.2006GER
35SchleyNicholasKM05.02.2004GER
40HagenPaulRA04.07.2008GER
45LaskowskiRuneRM21.12.2006GER
47KrausDustinRL26.03.2001GER

Halle

MBS Arena, Olympischer Weg 2, 14471 Potsdam – 2.250 Plätze

Größte Erfolge

Aufstieg in die 1. Bundesliga 2024

Die letzten Jahre

Saison Liga Platz
20/21 3. Liga Nord-Ost -
21/22 3. Liga, Staffel A 1.
22/23 2. Bundesliga 7.
23/24 2. Bundesliga 1.
24/25 1. Bundesliga 18.

Transfers

Gekommen

  • Paul Hagen (eigene Jugend)
  • Markus Mahr (Bregenz Handball/AUT)
  • Davide Bulzamini (Pallamano Conversano/ITA)
  • Gabriele Sontacchi (SSV Bozen/ITA)
  • Tim Hildenbrand (HSG Krefeld Niederrhein)
  • Florian Budde (Füchse Berlin II)
  • Maximilian Grundmann (Füchse Berlin II)
  • Pius Joppich (Füchse Berlin II)
  • Jan Grüner (Füchse Berlin II)
  • William Reichardt (Füchse Berlin II)
  • Tim Niclas Schröder (Füchse Berlin II)
  • Rune Laskowski (Füchse Berlin U19)

Gegangen

  • Marco Mengon (TVB 1898 Stuttgart)
  • Marvin Kix (HSG Krefeld Niederrhein)
  • Elias Kofler (Handball Sport Verein Hamburg)
  • Maxim Orlov (TSV Hannover-Burgdorf)
  • Josip Simic (HSG Wetzlar)
  • David Cyrill Akakpo (HSG Wetzlar)
  • Mark Ferjan (VfL Lübeck-Schwartau)
  • Ole Schramm (VfL Lübeck-Schwartau)
  • Sergej Gorpishin (TV Emsdetten)
  • Emil Hansson (Önnereds HK/SWE)
  • Martin Tomovski (SG BBM Bietigheim)
  • Marko Katic (Ziel unbekannt)

Trainer

Emir Kurtagic (geb. 21.08.1980), seit 2024 Trainer des 1. VfL Potsdam

Eulen-Bilanz

1 Sieg, 3 Unentschieden, 3 Niederlage

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