33 : 34
(15 : 17)

Die Eulen Ludwigshafen

Urbič (1. - 13., Siebenmeter 34. und 42.), Grupe (ab 13.) - Zobel (6), Eisel (8), Schmitt (3) - Falk (1), Schaller (8/5) - Hein (1) - Ilic (2), Schwarz (2), Bülow, Müller, Straub (1), Schwarzer (1) - Nicht eingesetzt: de Hooge, Menges

1. VfL Potsdam

Höler (1. - 39., Siebenmeter 47.), Grundmann (Siebenmeter 19., 36., ab 39) - Klein (3), Mahr (4), Kraus (5) - Hildebrand (1), Fuhrmann (6/4) - Schröder (2) - Schley, Bulzamini, Reichardt (4), Budde, Siemer (6/4), Günther (3), Paulnsteiner
Spielverlauf: 0:1 (1. Minute), 1:3 (6.), 6:9 (13.), 10:9 (18.), 11:10 (19.), 11:12 (21.), 13:13 (25.), 13:15 (27.), 15:17 (Halbzeit), 17:17 (32.), 18:20 (36.), 22:22 (39.), 24:24 (44.), 25:24 (46.), 27:27 (49.), 29:29 (52.), 30:32 (55.), 32:32 (58.), 32:34 (59.), 33:34 (Ende)
Siebenmeter: 5/5 - 9/8
Rote Karten: Schröder (50.)
Zeitstrafen: 3/7
Zuschauer: 1742
Schiedsrichter: Heine/Standke

Drei Endspiele!

10.05.2026 19:55 // hk

Die Leistung der Eulen gegen den Zweitliga-Tabellenvierten 1. VfL Potsdam ermutigt trotz der 33:34 (15:17)-Niederlage für die drei letzten Saisonspiele. Drei Endspiele um den Verbleib in Liga 2 bleiben! Nach großem Kampf verlieren die Eulen am Sonntagabend vor 1742 Zuschauern gegen Potsdam. Nach 58 Minuten heißt es 32:32, mit zwei Gegenstoßtreffern aber setzt sich der Gast am Ende entscheidend ab. Nach René Zobels Anschlusstreffer 14 Sekunden vor Schluss verteidigen die Gäste die knappe Führung clever über die Ziellinie. „Ein Punkt wäre verdient gewesen und hätte uns extrem geholfen“, bedauert Eulen-Coach „Micha“ Haaß: „In der Schlussphase beim 6-gegen-6 machen wir zwei, drei Fehler zu viel und fressen zwei Gegenstoß-Tore.“ Jetzt heißt es durchatmen für die Eulen: Am 23. Mai (18 Uhr) kommt der punktgleiche Tabellennachbar TuS Ferndorf in die Eberthalle. Die Eulen haben mit 22:40 Punkten als Tabellen-15. vier Punkte Vorsprung vor der HSG Krefeld Niederrhein auf Abstiegsplatz 17. TuSEM Essen hat 19:43 Punkte und ist 16..

Röller verletzt – Ilic zurück

In neun Spielen fehlte Mihailo Ilic nach seinem Mittelfußbruch, erlitten beim Sieg in Dessau. Am Sonntag feierte der 23-Jährige ein beeindruckendes Comeback. Aber das Verletzungspech beutelt die Eulen weiter: Kreisläufer Lars Röller fällt mit einer Fußverletzung aus. „Die Verletzung kam zur Unzeit, ich glaube nicht, dass wir ihn in dieser Saison noch einmal sehen. Wir haben aber die Hoffnung, dass Freddy Stüber im nächsten Spiel wieder dabei sein kann“, sagte Trainer Michael Haaß.

Potsdam zur Pause knapp vorne

Zur Pause führten die Gäste 17:15. Die Ausfälle von Röller und Stüber wussten die vergleichsweise klein gewachsenen Leon Hein und Simon Schwarz auf ihre Art am Kreis aufzufangen. Schwarz nutzte seine beiden Möglichkeiten, Hein nahm sich zwei Würfe und traf einmal. Nach dem 6:9 durch den starken Linksaußen Fuhrmann in der 13. Minute löste Mats Grupe Žiga Urbič im Eulen-Tor ab. Urbič hatte nur einen Ball abgewehrt. Grupe war sofort da, hatte gleich eine Parade. Mit einem 4:0-Lauf durch Treffer von Friedrich Schmitt, René Zobels Doppelschlag, das 9:9 gar mit Tempogegenstoß, und Schwarz machten die Eulen aus dem 6:9 ein 10:9. Eine Bank: Tim Schaller, der vor der Pause 5 von 5 machte, drei Siebenmeter nutzte.

Starkes Geburtstagskind

Es war ein Krimi, der bis kurz vor Schluss offen war. Mit klasse Paraden gegen Ex-Eulen-Torjäger Jannek Klein, der dreimal traf, und William Reichardt, hatte Mats Grupe an seinem 23. Geburtstag großen Anteil daran, dass die Eulen so nah an einem Punkt waren. Acht Paraden hatte Grupe am Ende auf dem Konto. „Wir haben Potsdam einen großen Kampf geliefert. In der entscheidenden Phase haben wir vorne und hinten einige kleine Fehler zu viel …“, sagte der Schlussmann. Mit einer 100-Prozent-Quote beeindruckte Tim Schaller einmal mehr: 8 von 8.. Alle 5 Siebenmeter wusste der „Iceman“ zu nutzen. 8 von 9 machte Marc-Robin Eisel. Ihm unterliefen wohl 5 technische Fehler, dafür verbuchte er aber auch 4 Assists. Vorbildlich der kämpferische Einsatz von René Zobel, der 6 von 12 auf dem Arbeitsnachweis stehen hat, drei Assists leistete. Die Hallenuhr zeigte 57:11 Minuten, als Schaller per Gegenstoß auf 32:33 verkürzte. Zuvor hatte „Momo“ Ilic (2 von 3) sein starkes Comeback mit dem 31:32 gekrönt. Dann aber patzten die Eulen, das wusste der Gegner zu nutzen: 32:34. Zobels 33:34 kam zu spät! „Die Leistung gegen diese Spitzenmannschaft macht mir Mut, dass wir die nötigen Punkte holen. Einen Punkt hätten wir heute verdient gehabt“, betonte Mihailo Ilic. „Für uns geht es um alles“, sagte „Micha“ Haaß nach einem Spiel mit „zwei Mannschaften, die sich wirklich nichts geschenkt haben“.

Fan der Fans

Ein hohes Lob für die Zuschauer spendierte Potsdam-Coach Emir Kurtagic: „Danke Euch für eine fantastische Kulisse, tolle Zuschauer, eine tolle Atmosphäre, unabhängig vom Ergebnis. Was Spaß gemacht hat war, dass da zwei Mannschaften auf dem Feld waren, die alles gegeben haben.“ Kurtagic sah die Eulen auf Augenhöhe: „Es hätte mehrfach in beide Richtungen gehen können. Am Ende hatten wir das Quäntchen Glück!“

Gäste von „Mama/Papa hat Krebs“

Mit Lotto Rheinland-Pfalz begrüßten die Eulen beim Spiel gegen Potsdam 15 Personen des Familienprojekts „Mama/Papa hat Krebs“ der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.. „Schön, dass ,Mama/Papa hat Krebs‘, eine wahrhaft segensreiche Einrichtung, nun auch in Ludwigshafen vertreten ist“, sagt Eulen-Geschäftsführer Andreas Olbert. Angeführt wurde die Gruppe von der Katja Hubrich, der Projektleiterin von „Mama/Papa hat Krebs“.

Die Pressekonferenz

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