
Der neue Eulen-Coacht setzt auf Emotion, Kampf und Zusammenhalt
12.07.2021 10:00 //
hk
Stadtrundfahrt mit der Chefin: Ceven Klatt, der neue Trainer des Handball-Zweitligisten Eulen Ludwigshafen, hat am Freitag seinen künftigen Wirkungskreis inspiziert. Eskortiert von Geschäftsführerin Lisa Heßler und Günter Thomas, dem Mannschaftsbetreuer, hat Klatt sich auch die Trainingsstätten, die Heinrich-Ries-Halle und die Günter-Braun-Halle, angesehen. Am 22. Juli startet der 38 Jahre alte Coach, der die Nachfolge von Ben Matschke angetreten hat, die Vorbereitung für die neue Spielzeit in Liga zwei, die der bisherige Coach des Zweitligisten Rimpar Wölfe natürlich sehr gut kennt. Klatt, bis 30. Juni 2023 bei den Eulen unter Vertrag, weiß, dass da hohe Körperlichkeit gefragt sein wird. „Es wird ein Hauen und Stechen geben“, sagt der neue Coach, der seine Aufgabe mit Freude und Ehrgeiz, mit Demut und Zielstrebigkeit angeht. „Ich möchte nicht vom Wiederaufstieg sprechen, wir haben noch keine Zielsetzung definiert. Mir ist die Art und Weise, wie wir spielen wichtig. Wenn die stimmt, dann werden wir erfolgreich sein“, betont der Coach mit Blick auf harte, ambitionierte Konkurrenz in der 20 Mannschaften starken Liga. Da sind die drei Mitabsteiger HSG Nordhorn-Lingen, Tusem Essen und HSC 2000 Coburg. Da ist der knapp am Wiederaufstieg gescheiterte VfL Gummersbach, da sind die ambitionierten Bietigheimer und Dormagener, da sind starke Ost-Klubs wie HC Elbflorenz oder Aufsteiger Empor Rostock, da warten hohe Hürden in Aue, Dessau, Hamm, Großwallstadt, Hüttenberg, Ferndorf oder Eisenach. „Eine Überraschungsmannschaft kommt immer dazu“, mutmaßt der neue Eulen-Coach, der in etwa acht Vereine um die beiden Aufstiegsplätze kämpfen sieht.
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