
Negativserie erlebt bösen Höhepunkt
11.12.2024 10:26 // hkKopflos, herzlos, leidenschaftslos dilettierten die Eulen Ludwigshafen am Dienstagabend in den ersten 30 Minuten und lagen zur Pause gegen HSC 2000 Coburg hoffnungslos 9:16 im Hintertreffen. Am Ende war das Spiel vor 1574 Zuschauern mit 26:32 verloren. Kosmetik, kein Trost, dass die Eulen die zweite Halbzeit 17:16 gewonnen haben. Die Verletzungsmisere ist natürlich Fakt. Leistungsträger wie Mex Raguse, Freddy Stüber, Mats Grupe und Mihailo Ilic sind nur schwer oder gar nicht zu ersetzen. Was den Auftritt in den ersten 30 Minuten aber nicht entschuldigt. Das Passspiel – fahrig, vogelwild. „Was mir gefehlt hat war die Mentalität“, kritisierte Trainer Johannes Wohlrab den unerklärlichen Auftritt. Erstmals seit der Niederlage in Balingen sah der Coach seine Mannschaft „chancenlos“. Harmlos im Angriff stümpernd, in der Abwehr ohne Zugriff, war das Spiel früh verloren. „Diese Halbzeit kann man nicht schönreden, nicht mal schön trinken …“, grollte Wolfgang van Vliet, Vorstand der GAG Ludwigshafen, „Sponsor of the day“ an diesem vermaledeiten Dienstag.




