
Spieltagsflyer TSV Bayer Dormagen
04.03.2026 10:00 // hkLiebe Eulen-Fans, verehrte Gäste,

Liebe Eulen-Fans, verehrte Gäste,

Viel mehr Pech geht nicht! Die Eulen Ludwigshafen müssen im Abstiegskampf mehrere Wochen ohne Mihailo Ilic auskommen. Der herausragende Abwehrspieler, auch im Angriff mit 25 Toren bei 49 Würfen zuletzt ein spielentscheidender Faktor, erlitt beim Sieg in Dessau einen Ermüdungsbruch am rechten Fuß. Der 23 Jahre alte Halblinke wurde am Montag operiert. So fehlen im Nachholspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen den Tabellennachbarn TSV Bayer Dormagen mit „Momo“ Ilic, Vincent Bülow, Nici Waldvogel und wahrscheinlich auch Friedrich Schmitt vier Rückraumspieler. Matteo Menges, der in Dessau verletzt pausierte, kehrt als Rückraum-Alternative in den Kader zurück. Linkshänder René Zobel hofft noch auf das „Go“ der medizinischen Abteilung.

Die Eulen Ludwigshafen landen am Samstagabend vor 1312 Zuschauern in der Anhalt-Arena beim Dessau-Roßlauer HV 06 einen wichtigen und entsprechend umjubelten 30:27 (14:12)-Sieg im Kampf um den Klassenverbleib. „Wir können unheimlich stolz und glücklich sein“, sagte Linksaußen Tim Schaller nach dem Sieg in einem heißen Kampfspiel: „Ich glaube die 2 Punkte nehmen nicht viele Mannschaften aus Dessau mit.“

Dessau, die Ludwigshafener Partnerstadt in Sachsen-Anhalt, war in der Vergangenheit für die Eulen nur selten eine Reise wert. Auch beim Aufeinandertreffen am Samstag (19.30 Uhr) sind die Eulen in der Anhalt-Arena der große Außenseiter. Das Berliner Gespann Nils Blümel/Jens Vortmann leitet die Partie. Dyn überträgt - wie alle Spiele der 1. und 2. Handball-Bundesliga - live und auf Abruf.

„Die letzten fünf Minuten waren maximal bitter …“ So schildert der herausragend verteidigende und treffende Mihailo Ilic sein Gefühlsleben nach der unglücklichen 31:32 (17:14)-Niederlage der Eulen Ludwigshafen vor 1947 Zuschauern am Samstagabend beim TV Großwallstadt. In letzter Sekunde bietet sich Lars Röller die 100-Prozent-Chance zum Ausgleich. Yessine Meddeb greift klar zur Textilbremse - der berechtigte Siebenmeter aber bleibt aus, Leon Nowottny pariert, das Spiel ist zu Ende. Die Rumpf-Truppe der Eulen ohne vier Rückraum-Asse, also ohne den verletzten Top-Torjäger Friedrich Schmitt, ohne den zuletzt treffsicheren Shooter René Zobel, weiter ohne Spielmacher Vincent Bülow und Nici Waldvogel, kämpfte mit großer Moral. Auch Kapitän Freddy Stüber konnte wegen einer Schulterverletzung nur wenige Augenblicke versuchen zu helfen. Ein Punkt in der Linde MH Arena in Aschaffenburg wäre sehr verdient gewesen! Trainer Michael Haaß, der sich „sehr stolz“ auf seine Mannschaft zeigte, die allen Widrigkeiten zum Trotz so großartig auftrat: „Bis 59.30 ist alles in Ordnung. Die letzten drei Sekunden regen uns tierisch auf. Es kann, glaube ich, jeder nachvollziehen. Es sind zwei Siebenmeter-Entscheidungen, die ganz klar gegen uns gepfiffen worden sind. Ich denke, diese Handballspiele sind dafür, dass die Mannschaften das entscheiden. Das war heute nicht der Fall!“ Der Trainer hatte so recht!!!

Nächste Ausfahrt Aschaffenburg: Am 20. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga sind die Eulen am Samstag (18 Uhr) in der Linde MH Arena Gäste des TV Großwallstadt. Marvin Völkening aus Bad Oeynhausen und Jonas Zollitsch aus Bielefeld leiten die Partie. Dyn überträgt - wie alle Spiele der 1. und 2. Handball-Bundesliga - live und auf Abruf.