Freitagabend, Vorplatz der Günter-Braun-Halle im TSG-Sportzentrum in Friesenheim: Biergartenatmosphäre beim Eulen-Helferfest, zu dem Geschäftsführer Andreas Olbert geladen hat. „Ich möchte als neuer Geschäftsführer Danke sagen. Danke an euch alle für die vielfältigen Hilfen, sei es beim Kassendienst, beim Aufbau oder als Ordner“, sagte Olbert. Am Grill sorgte das junge Geschäftsstellenteam für knusprige Pommes, leckere Steaks sowie Brat- und Rindswürste. Currywurst rot oder weiß mit scharfer Currysauce und Salate rundeten das gastronomische Angebot ab.
Vorfreude auf 2026/27
Eine Woche nach dem Saisonfinale spürt Olbert schon eine gewisse Vorfreude auf die neue Runde. „In Anbetracht des Verletzungspechs war Platz 13 in Ordnung“, bilanzierte der Geschäftsführer. Sommerurlaub gibt es für die Macher nicht – die Vorbereitung auf die kommende Saison läuft: Dauerkartenverkauf, Terminplanung, Orga für Testspiele und Mannschafts- und Trikotpräsentation. Und, und, und …

Zufrieden mit dem Vergleich
Mit Erleichterung kommentierte der Geschäftsführer den 100.000-Euro-Vergleich im Arbeitsgerichtsverfahren mit der ehemaligen Geschäftsführerin Lisa Heßler. „100.000 Euro sind ein dickes Brett“, sagt Olbert, der angesichts der ursprünglichen im Raum stehenden Summe von 264.000 Euro mit dem Vergleich zufrieden ist. Zuletzt bestand eine Forderung von 130.000 Euro, die Eulen boten 75.000. Andreas Olbert: „Es ist ein Signal, dass die Akte geschlossen ist. OB Professor Blettner hat mich angerufen und gesagt: Es ist ein deutliches Signal an die Stadt. Mir ging es gestern Abend richtig gut. Von mir ist eine Last abgefallen.“ Nun will Olbert alles in seinen Kräften stehende tun, um den Gesellschafterstreit zu einem gütlichen Ende zu bringen, um sich (endlich) auf die eigentliche Arbeit für die Eulen konzentrieren zu können. Sein großer Dank – auch mit Blick auf die kommende Saison – aber galt all den Ehrenamtlern. Olbert: „Ohne euch wäre all das nicht möglich. Schön, dass es euch gibt.“
Fotos: Sandra Heil
