Torhüter Pawel Krawczyk, seit Saisonbeginn bei den Eulen Ludwigshafen unter Vertrag, wurde am Dienstag in der Sportopaedie in Heidelberg am Innenmeniskus des linken Knies operiert. „Das ist keine große Sache. Die OP war nach 15, 20 Minuten vorbei. Ich habe keine Schmerzen. Leider habe ich mich verletzt, das ist Sport…“, sagt der 21 Jahre alte Torhüter. Er kam im Juli von der MT Melsungen nach Ludwigshafen und überzeugte in den Vorbereitungsspielen. „Ein spannender Torhüter, ein ganz anderer Torwart-Typ als Janis Boieck“, klassifizierte Cheftrainer Michael Haaß, der im 28 Jahre alten Boieck und dem sieben Jahre jüngeren Krawczyk ein ideales Torhüter-Gespann sieht.

Überbrücken bei den Eltern
Pawel Krawczyk, der schon am Dienstag wieder in seine Wohnung nach Ludwigshafen zurückkehrte, wird die nächsten Tage bei seinen Eltern in seiner Heimatstadt Warschau verbringen. „Ich habe da die nötige Hilfe“, sagt der Schlussmann, der in der Zeit bei einem vertrauten Physio behandelt wird und dann sein Reha Programm bei den Eulen, der Physikalischen Therapie Christian Simon und bei Sportomed in Mannheim absolvieren wird. „Ich habe im Verein große Unterstützung“, ist Pawel Krawczyk dankbar. Torwarttrainer Roko Peribonio, der große Stücke auf beide Torhüter und auf Nachwuchs-Keeper Philipp Wenning hält, sieht sich ein wenig in Pawel widergespiegelt: „Er ist ein Top-Talent. Er ist ein wenig, wie ich in jungen Jahren war …“ „Roko ist ein super Mensch“, sagt Pawel Krawczyk. Die Chemie stimmt!
Fotos: Harry Reis
