Der Coup in der Merkur Arena

17.04.2026 22:50 // hk

Faustdicke Überraschung in der Merkur Arena zu Lübbecke: Die Eulen Ludwigshafen, die personell auf der letzten Rille gehen, gewinnen am Freitagabend beim TuS N-Lübbecke überraschend, ja sensationell 30:22 (15:10). Vater des Sieges: Žiga Urbič mit 13 Paraden, mit ganz wichtigen Glanztaten bei freien Würfen der Lübbecker. Beste Werfer: Tim Schaller (9/1). Er macht 9 von 13. Klasse auch Theo Straub (8 von 10). „Žiga mach ein Riesenspiel“, lobt Schaller und atmet durch: „Wir können stolz auf diese Leistung sein.“

Auch „Vince“ fällt aus

Die Eulen – die Pechvögel der Liga. Mats Grupe verletzt, Finn Leun verletzt, Mihailo Ilic verletzt, Freddy Stüber verletzt, Nici Waldvogel verletzt. Und was passiert? Spielmacher Vincent Bülow muss auch passen – ein grippaler Infekt Iegt die Nummer 10 der Eulen auf Eis. Dass die Mannschaft dann so fightet, so funktioniert bei einem Gastgeber, der fünf der letzten sechs Spiele gewonnen hat … Zudem quittiert Lars Röller (3 von 3) in der 41. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe Rot. Aber Leon Hein (2 von 2) und Simon Schwarz ersetzen ihn mit toller Energie. „Es bleibt mir heute nicht viel zu sagen als der Mannschaft zu danken, dass die das heute mit sehr viel Leidenschaft und sehr viel Herz gemacht haben und dazu auch noch spielerisch gut. Es war ein wahnsinniger Sieg der Mentalität heute.“

Zur Pause 15:10 vorne

Zur Pause führt der Rumpfkader der Ludwigshafener überraschend 15:10. Das ist vor allem auch ein Verdienst von Žiga Urbič, der in den ersten 30 Minuten auf sieben Paraden kommt. In der 7. Minute führen die Eulen erstmals – Lars Röller, der nach 36 Sekunden die erste Zeitstrafe quittiert, trifft ins leere Tor: 4:3. Stark die Phase zwischen der 8. und 12. Minute: „Frieda“ Schmitt gleich zweimal, René Zobel ins leere Tor, Theo Straub und Leon Hein bringen die Eulen mit einem 5:0-Lauf auf 9:4 . Nach dem 10:13 droht das Spiel aus Eulen-Sicht zu kippen, aber Röller und Theo Straub, der mit einem Lattenschuss Pech hat, sorgen für die deutliche Pausenführung. Sein Saisondebüt nach Kreuzbandriss erlebt der 18 Jahre alte Tilo Müller.

Rot für Röller

In der 40. Minute verkürzt Weßeling auf 15:17, wenig später sieht Lars Röller Rot. Und die Eulen kommen zurück – 15:20. 17:22, 18:24. In der 55. Minute trifft Zobel (3 von 5) – 28:21 für die Eulen. Die 2 Punkte sind enorm wichtig im „Klassenkampf“. Die Eulen sind mit 20:36 Punkten 14. Dahinter folgen TuS Ferndorf (18:36), TuSEM Essen (16:40) und die HSG Krefeld Niederrhein (15:41) auf Abstiegsplatz 17.

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