Spieltagsflyer HSC 2000 Coburg

24.04.2026 10:30 // hk

Liebe Eulen-Fans, verehrte Gäste,

herzlich Willkommen in unserem Wohnzimmer, herzlich Willkommen zu Handball live in Liga 2. Nach dem 30:22-Coup in Lübbecke, einem unfassbaren Kraftakt unserer Rumpftruppe, wollen wir weiter Boden gut machen. Die Mannschaft hat Flagge gezeigt, Charakter bewiesen. Das macht Mut! Beim Spiel gegen den HSC 2000 Coburg haben wir mit unserem Partner Lotto Rheinland-Pfalz 15 Elternbeiräte aus der Siegmund-Crämer-Schule der Lebenshilfe Bad Dürkheim zu Gast. Das ist eine Privatschule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung. Schulträger ist die Lebenshilfe Bad Dürkheim. Die Siegmund-Crämer-Schule, eine Ganztagsschule, wird aktuell von mehr als 100 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht. Es ist eine bemerkenswerte Einrichtung, die Integration und Inklusion unterstützt. Wir freuen uns sehr, unseren Gästen aus Bad Dürkheim einen schönen Abend bieten zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit Lotto Rheinland-Pfalz ist eine besondere für die Eulen. Lotto beschreibt die Zusammenarbeit treffend „als Partnerschaft der Herzen. Die Grundprinzipien der beide Häuser verbinden uns seit jeher. Insbesondere im Bereich der sozialen Verantwortung verfolgen wir einen gemeinsamen Weg.“

Wir von den Eulen freuen uns den Weg in Harmonie mit Lotto Rheinland-Pfalz weiter zu gehen. Die soziale Komponente in der Eulen-DNA zu bewahren ist mir als neuem Geschäftsführer sehr wichtig. Wir leben sie mit unseren Partnerschaften – mit der Polizei, mit den Kitas, dem Förderverein Hospiz und eben auch mit Lotto.

Natürlich geht es im Handball um Siege, um Punkte. Für uns gilt es, frühzeitig den Klassenverbleib zu sichern. Das Verletzungspech beutelt unsere Mannschaft in dieser Saison leider sehr. Durch den Ausfall unseres Kapitäns Freddy Stüber hatte sich die Situation vor dem Traditionsspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau noch einmal zugespitzt. Die Heimniederlage tat weh. Ich danke Ihnen, ich danke Euch allen, dass die Auszeichnung unseres Thorsten Laubscher mit dem Legendentrikot trotz der Niederlage einen sehr würdigen Rahmen vor vollen Rängen erfuhr. In Lübbecke fehlte auch noch Vincent Bülow. Und doch hat es die Mannschaft geschafft. Großartig!

Freuen wir uns auf einen neuen Freitags-Krimi mit einem Happy-End für unsere Mannschaft.

Ihr/Euer
Andreas Olbert

Spielerstimme Lars Röller

Hallo liebe Eulen-Fans,

nach unserem wichtigen Auswärtssieg gegen Lübbecke steht nun gemeinsam mit euch das nächste Heimspiel in der Eberthölle an. In Lübbecke haben wir ein sehr kämpferisches Spiel gezeigt, in dem jeder für jeden gearbeitet und alles auf der Platte gelassen hat. Genau diese mannschaftliche Geschlossenheit war der Schlüssel zum Erfolg und daran wollen wir nun auch im Heimspiel anknüpfen. Nach dem letzten Heimspiel gegen Lübeck, in dem wir kein gutes Spiel gezeigt haben, wollen wir nun auch vor eigenem Publikum ein anderes Gesicht zeigen und die passende Reaktion liefern.

Mit Coburg wartet dabei ein Gegner aus dem oberen Tabellenmittelfeld auf uns. Dennoch macht das für uns, genauso wie unsere aktuelle Verletzungssituation, keinen großen Unterschied. In dieser Liga kann alles passieren und vor allem mit euch im Rücken haben wir gute Chancen, gemeinsam den Abstand auf die Abstiegsplätze weiter zu vergrößern.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dieses Spiel für mich nicht etwas Besonderes ist. Auch wenn die Duelle gegen meinen Bruder Nils, ebenfalls eine Ex-Eule, mittlerweile schon häufiger vorgekommen sind, ist es jedes Mal ein besonderes Aufeinandertreffen. In der 2. Liga waren diese Duelle bislang recht ausgeglichen. Nach der Hinspiel-Niederlage in Coburg möchte ich deshalb gemeinsam mit der Mannschaft wieder auf Unentschieden stellen und die Punkte diesmal in Ludwigshafen behalten.

Lasst uns also gemeinsam in der Eberthölle kämpfen, alles geben und die Punkte hier behalten!

Euer
Lars

Gäste Portrait HSC 2000 Coburg

Mit einem klaren Anspruch ist der HSC 2000 Coburg in die Saison 2025/2026 gestartet. Ein Platz unter den besten fünf Mannschaften der 2. Handball-Bundesliga war das ausgegebene Ziel, mit dem Trainer Anel Mahmutefendic und seine Vestestädter die neue Spielzeit in Angriff nahmen. Die Realität präsentiert sich im bisherigen Verlauf etwas nüchterner, doch sie erzählt gleichzeitig die Geschichte einer Mannschaft, die sich konsequent weiterentwickelt und dabei einen Weg verfolgt, der in Coburg längst Tradition hat.

Der Saisonstart verlief alles andere als nach Plan. Die ersten vier Ligaspiele brachten lediglich einen Punkt, und auch im DHB-Pokal setzte es eine Heimniederlage gegen Bundesligisten und späteren Finalteilnehmer Bergischer HC. Was folgte, war eine Trotzreaktion, die das Potenzial dieser Mannschaft eindrücklich unterstrich. Beim 1. VfL Potsdam, einem Mit-Favoriten im Aufstiegsrennen, setzten sich die Gelb-Schwarzen mit 33:29 durch. Dieser Auswärtserfolg gegen einen ambitionierten Absteiger war ein frühes Signal, wozu diese Mannschaft fähig ist, wenn sie ihr Spiel konsequent auf die Platte bringt.

In der Folge entwickelte sich die heimische HUK-COBURG arena zur verlässlichen Festung. Gegen den VfL Lübeck-Schwartau feierten die Coburger einen 40:34-Heimsieg, gegen die HSG Nordhorn-Lingen setzten man sich mit 36:32 durch, und auch HBW Balingen-Weilstetten musste sich in Coburg mit 37:28 geschlagen geben. Vor eigenem Publikum tritt die Mannschaft mit großer Überzeugung auf, profitiert sichtlich von der Atmosphäre in der Arena und entschied mehrere enge Partien mit hoher Intensität und konsequentem Tempospiel für sich.

Das Bild in der Fremde fiel dagegen lange Zeit durchwachsener aus. Niederlagen in Hagen, Dresden und in Balingen offenbarten eine Schwankungsbreite, die das Team immer wieder zurückwarf und eine nachhaltige Etablierung in der Spitzengruppe verhinderte. Im Verlauf der Rückrunde steigerten sich die Oberfranken jedoch spürbar. Der deutliche 38:29-Auswärtssieg bei der HSG Krefeld Niederrhein sowie ein 36:29-Erfolg beim Dessau-Roßlauer HV belegten, dass die Mannschaft auch in fremden Hallen bestehen kann.

Personell veränderte der HSC im Winter nochmals sein Gesicht. Nach dem Hinspiel im Dezember 2025 wechselte Matteo Menges, der sich aufgrund starker Konkurrenz kaum Spielzeit erarbeiten konnte, zu den Eulen Ludwigshafen. Auch die frühe und überraschende Trennung vom färöischen Außenspieler Ola Jakup Gaard Olsen hinterließ eine Lücke. Als Antwort verpflichtete der Klub Lars Düsterhöft, einen talentierten Rechtsaußen aus der 3. Liga, sowie den 19-jährigen dänischen Spielmacher Yaacob Belbey vom französischen Zweitligisten JS Cherbourg. Beide Neuzugänge stehen exemplarisch für das Konzept, das den HSC seit Jahren mit dem „Coburger Weg“ verfolgt: Junge Spieler, vornehmlich ausgebildet im eigenen Verein, stetig und nachhaltig in die Zweitliga-Mannschaft zu integrieren.

Auf individueller Ebene sticht in dieser Saison Mikael Helmersson hervor, der sich mit über 130 Saisontoren zum gefährlichsten Torschützen der Mannschaft entwickelt hat. Im Tor bietet Petros Boukovinas mit einer Paraden-Quote von über 30 Prozent den gewohnt sicheren Rückhalt. Dass der stärkste Angreifer der vergangenen Spielzeit, Janis Pavels Valkovskis, für die kommende Saison bereits einen Vertrag beim Erstligisten TBV Lemgo Lippe unterzeichnet hat, unterstreicht ein weiteres Grundprinzip des Vereins: Wer in Coburg wächst, wächst weit über die Stadt hinaus.

Wirtschaftlich steht der Klub auf stabilen Beinen. Hauptsponsor HUK-COBURG hat seine Partnerschaft um weitere zwei Jahre verlängert, was die solide Grundlage unterstreicht, auf der der Verein seine sportliche Entwicklung vorantreibt. Die langfristige Perspektive bleibt dabei klar formuliert: Die Rückkehr in das Handball-Oberhaus ist das übergeordnete Ziel eines Klubs, der auf eine moderne Infrastruktur und ein funktionierendes Nachwuchsprogramm setzt.

Nr.NameVornamePos.Geb.Nat.
12BreuJonathanTW23.02.2006GER
16BoukovinasPetrosTW08.03.1994GRE
28ApfelFabian TW28.01.1999GER
34KaliszewskiBartoszTW21.07.2007POL
6DüsterhöftLarsRA10.03.2005GER
7DettenthalerFelixLA20.02.2002GER
9BisBartlomiejKM25.03.1997POL
17PlaninšekNejcRR11.06.2000SLO
18OssowskiArkadiuszRM04.11.1996POL
19BelbeyYaacobRM24.10.2006DEN
20KontrecTinKM09.09.1989CRO
22LisacMarinRM11.11.2002CRO
23KroneJannesRA23.04.1997GER
24HelmerssonMikaelRM29.09.2003ITA
25KnauerJakobRR11.03.1999GER
26ValkovskisJanis PavelsRL07.10.2004LVA
29ValkovskisLeonardsKM/RL26.07.2006LVA
30RöllerNilsKM02.09.2001GER
38SchindlerMaximilian LA39244GER
42BlahodirHeorhiiRA20.06.2005UKR
77LilienfeldsMarksRL21.05.2007LVA
87SchmidtJesperLA06.08.2002GER

Halle

HUK-COBURG arena, Oudenaarder Straße 1, 96450 Coburg – 3.530 Plätze

Größte Erfolge

DAufstieg 1. Bundesliga 2016, 2020

Die letzten Jahre

Saison Liga Platz
20/21 1. Bundesliga 20.
21/22 2. Bundesliga 11.
22/23 2. Bundesliga 11.
23/24 2. Bundesliga 6.
24/25 2. Bundesliga 6.

Transfers

Gekommen

  • Lars Düsterhöft (HG Hamburg-Barmbek)
  • Yaacob Belbey (JS Cherbourg Manche Handball/FRA)
  • Bartosz Kaliszewski (SPR Orlen Wisła Płock/POL)
  • Tin Kontrec (TuS N-Lübbecke)
  • Nejc Planinsek (RD Riko Ribnica/SLO)

Gegangen

  • Matteo Menges (Eulen Ludwigshafen)
  • Óla Jákup Gaard Olsen (Vestmanna Ítróttarfelag VÍF/FRO)
  • Glenn-Louis Eggert (TuS Vinnhorst)
  • Merlin Fuß (HBW Balingen-Weilstetten)
  • Florian Billek (Karriereende)
  • Jan Schäffer (Karriereende)

Trainer

Anel Mahmutefendic (geb. 21.01.1978), seit 2024 Trainer des HSC 2000 Coburg

Eulen-Bilanz

8 Siege, 4 Unentschieden, 10 Niederlagen

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