Sich selbst ein Bein gestellt

15.03.2026 19:19 // hk

Die Eulen Ludwigshafen sind 45 Minuten gut im Spiel. Dann zollen sie dem engen Personalkostüm gegen einen Top-Gegner, der alle Positionen doppelt besetzt sieht, Tribut und stellen sich mit insgesamt 15 technischen Fehlern und 25 Fehlwürfen selbst ein Bein. Am Ende hat der Zweitliga-Zweite HBW Balingen-Weilstetten standesgemäß 31:24 (16:14) gewonnen.

„Ich denke wir machen bis zur 45. Minute ein gutes Spiel, dann schleichen sich zu viele technische Fehler ein“, bilanziert Rechtsaußen Alexander Falk (3 von 3).

Durch die 31:32-Niederlage der Krefelder in Dessau haben die Eulen weiter sechs Punkte Vorsprung vor der HSG Krefeld Niederrhein auf dem ersten Abstiegsplatz.

Eulen ohne 4

Die Eulen sind weiter ohne den am Rücken lädierten Top-Torjäger Friedrich Schmitt, der bei 18 Einsätzen aus 172 Würfen 94 Tore verbuchte, und Torhüter Mats Grupe, den Zerrungen im Hüftbeuger ausbremsten, unterwegs. Abwehrspezialist Mihailo Ilic steht nach Ermüdungsbruch im rechten Fuß weiter auf der Verletztenliste. Rückraumakteur Nici Waldvogel, seit dem 5. Spieltag infolge seines Kreuzbandrisses außen vor, macht in seiner Reha weiter Fortschritte auf dem langen Weg zurück. Philipp Wenning, der gerade erst seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt um ein Jahr bis Mitte 2027 verlängerte, war als Back-up für Žiga Urbič im Kader, den Jung-Profi Lennart de Hooge und Marcel Reis komplettieren. Urbič hat sieben Paraden, in den letzten elf Minuten löste ihn Wenning ab.

HBW führt zur Pause

Zur Pause führt HBW 16:14. Die Eulen machen’s gut, sieben technische Fehler aber wissen die Balinger durch den abwehrstarken Magnus Grupe und Sascha Heinzelmann auch zu Treffern ins leere Tor zu nutzen. Bemerkenswert die Variabilität der Eulen im Angriff, auch deutliche Fortschritte beim Einsatz des 7. Feldspielers sind erkennbar. Freie Chancen wie sie sich Lars Röller nach Bülows Top-Zuspiel in Minute 28 bieten aber muss man nutzen!

Zu viel verballert

Nach der Pause scheitert Tim Schaller mit zwei Siebenmetern. In der 32. Minute pariert Benedek Nagy, in der 37. Minute trifft Schaller vom Siebenmeterstrich nur den Pfosten. Zudem vergibt Schaller (4 von 7) eine freie Wurfmöglichkeit. In der 43. Minute bringt René Zobel mit einem linken Hammer seine Farben noch einmal auf zwei Tore heran (19:21), aber Merlin Fuß lässt schnell das 22:19 folgen. Beim Stand von 24:20, auf Balinger Seite zeigt sich Georg Pöhle treffsicher, setzt Röller den Ball aus bester Wurfposition an die Latte. Fuß und Csuba Leimeter beseitigen alle Zweifel: 26:20 elf Minuten vor dem Ende. „Eulen ballern“ – der Schlachtruf der Eulen. Diesmal verballern sie effektiv zu viel: Matteo Mendes 2 von 6, Marc-Robin Eisel 4 von 8, René Zobel 2 von 8, Finn Leun 2 von 6. Insgesamt 15 technische Fehler – jeweils 5 haben Menges und Zobel auf dem Konto – bringen die kampfstarken Eulen um ein besseres Resultat.

Um ein gutes Surferlebnis zu gewährleisten, verwendet diese Website Cookies
Dazu gehören notwendige Cookies, die für das Funktionieren der Website notwendig sind sowie andere, die nur für anonyme statistische Zwecke, für Komfort-Einstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte verwendet werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass je nach Ihren Einstellungen möglicherweise nicht alle Funktionen der Website zur Verfügung stehen.
Um ein gutes Surferlebnis zu gewährleisten, verwendet diese Website Cookies
Dazu gehören notwendige Cookies, die für das Funktionieren der Website notwendig sind sowie andere, die nur für anonyme statistische Zwecke, für Komfort-Einstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte verwendet werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass je nach Ihren Einstellungen möglicherweise nicht alle Funktionen der Website zur Verfügung stehen.
Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.