Testfall verloren – Niederlage hat Gründe

23.01.2026 21:41 // hk

Der Testfall geriet - vor allem auch grippebedingt - zum Reinfall: Die 25:36 (13:17)-Niederlage der Eulen Ludwigshafen am Freitagabend gegen den Liga-Rivalen TV Hüttenberg erklärte Eulen-Coach Michael Haaß mit den vielen Ausfällen beim Training in den letzten Tagen. Der Trainer war Lars Röller und Marc-Robin Eisel dankbar, dass sie dann doch spielten. Auch René Zobel und Matteo Menges kamen nach Grippe mit Trainingsrückständen gerade erst zurück. Freddy Stüber und Tim Schaller mussten erkrankt passen, Alexander Falk fehlte verletzt. Der Kader wurde durch Philipp Wenning, Simon Schwarz, Niclas Josten und Moritz Schulz aus dem Drittliga-Team des HLZ ergänzt.

Beifall lässt „Frieda“ strahlen

Strahlend dankte Friedrich Schmitt vor dem Anwurf für den Applaus. Als Hallensprecher Thomas Stüber die Vertragsverlängerung mit dem 21-jährigen Torjäger verkündete gab’s viel, viel Beifall. Der Halblinke hat seinen Kontrakt bei den Eulen bis zum 30. Juni 2027 verlängert. „Eine schöne Reaktion unserer Fans“, sagte „Frieda“ dankbar. Sein Ja zu den Eulen – die beste Nachricht für Trainer „Micha“ Haaß an einem gebrauchten Tag. Der Coach: „Eine gute Entscheidung für beide Seiten. Ich bin sicher, wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

Krasser Fehlstart

Die Eulen legten einen krassen Fehlstart hin: 0:5 nach vier Minuten. Dabei ebneten sie mit drei technischen Fehlern dem Gast Tür und Tor. Mihailo Ilic sorgte per Gegenstoß für das erste Tor der Eulen. Glücklicherweise sorgte Torhüter Mats Grupe mit seinen acht Paraden mit dafür, dass die Gastgeber auf Umwegen doch noch ins Spiel fanden. Bis zur Pause waren sie auf 13:17 heran.

Die Fehlerteufel

Die zweite Halbzeit begann aus Eulen-Sicht ähnlich desaströs wie die erste. Der 0:4-Lauf vom 13:17 zum 13:21 war spielentscheidend. Unterm Strich: 19 technische Fehler der Eulen, 19 Gegenstöße der Hüttenberger, die immer wieder ins leere Tor trafen. Positiv bei den Eulen? Grupes acht Paraden in den ersten 30 Minuten. Mihailo Ilic als Abwehr-Ass mit Torhunger (3 von 5) und Matteo Menges (5 von 6), der auch ein Top-Zuspiel auf Kreisläufer-Turm Lars Röller (2 von 2) verzeichnete. Kian Schwarzer (5 von 7) wusste seine vier Siebenmeter zu nutzen. Marc-Robin Eisel, als Kapitän aufgelaufen, schrieb die Schlappe vor allem den gesundheitlichen Problemen zu. „Das soll keine Ausrede sein. Wir konnten aber zuletzt nicht vernünftig arbeiten, deshalb macht mir das jetzt noch keine Sorgen. Aber 19 technische Fehler lassen sich trotzdem nicht entschuldigen, die reichen ja für drei Spiele“, gestand Eisel.

Eulen in der Decathlon-Arena

Am Samstag zu Decathlon! „Handball-Action pur! Triff die Eulen im Decathlon Store Ludwigshafen-Oggersheim“, heißt die Losung. Der Decathlon Store in 67071 Ludwigshafen-Oggersheim, Oderstraße 8, wird von 14.00 bis 17.00 Uhr in eine Handball-Arena verwandelt. Decathlon, ein bewährter Partner der Eulen, und die Handball-Profis versprechen einen aktionsreichen Samstag. Es gibt sogar was zu gewinnen. Die Eulen sind mit fast kompletten Kader am Start. „Die Eulen Ludwigshafen verkörpern genau das, was wir bei Decathlon täglich leben: echten Teamgeist und die unbändige Freude am Sport. Als Filialleiter freue ich mich riesig, diese Partnerschaft weiter zu festigen“, sagt Decathlon-Filialleiter Max Wilsdorf.

Benefizspiel am Mittwoch

Am Mittwoch, 28. Januar (19.30 Uhr), wird in Hochdorf im TVH-Sportzentrum das vom Lions Club Ludwigshafen organisierte Benefizspiel zugunsten der Jugendfarm in Ludwigshafen-Pfingstweide ausgetragen. Zu Gast: der Zweitliga-Tabellenzweite SG BBM Bietigheim. Am Freitag, 30. Januar (18 Uhr), gastiert der Bundesliga-Achte MT Melsungen im TVH-Sportzentrum Hochdorf. Bei den Spielen gegen Bietigheim und Melsungen kostet der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5. Kinder unter 12 dürfen zum Nulltarif zuschauen. Tickets für das Spiel gegen Melsungen gibt’s in der Eulen-Geschäftsstelle. Für das Benefizspiel gegen Bietigheim gibt es Eintrittskarten beim Lions-Club und an der Abendkasse.

Statistik

Eulen Ludwigshafen: Grupe (31. Urbič, 51. Wenning) - Leun (1), Menges (5), Schmitt (2) - Straub, Schwarzer (5/4) - Hein (1) - Ilic (3), Eisel (2), Röller (2), Zobel (1), Schulz (1), de Hooge (1), Josten, Schwarz (1)
TV Hüttenberg: Böhne (Siebenmeter 25. Shamir, ab 31. Shamir/1) - Kuntscher (2), Kompenhans (4), Paul Ohl (3) - Rüdiger (6/3), Schwarz (1) - Zörb (2) – Schreiber (1), Lasse Ohl (6), Dyatlov (1), Haack (1), Stehl (2), Spandau (2), Anselm (4)

Spielfilm: 0:5 (4. Minute), 1:5 (4.), 4:9 (14.), 8:12 (18.), 13:17 (Halbzeit), 13:21 (35.), 15:25 (40.), 19:29 (46.), 22:33 (56.), 25:36 (Ende) - Siebenmeter: 4/4 - 3/3 - Zeitstrafen: 4/2 - Rote Karte: keine - Zuschauer: 100 - Schiedsrichter: Hellbusch/Jansen.

Fotos: Harry Reis

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