27 : 30
(12 : 14)

Dessau-Rosslauer HV 06

Ambrosius - Nowak (2), Fritz-Leon Haake (2), Powarzynski (1) - Pust (6), Carl-Philipp Haake (1) - Neagu (5) – Misovych (3/2), Gonschor (1), Drachau (1), Schüler (5/3) - Nicht eingesetzt: Patzwaldt

Die Eulen Ludwigshafen

Urbič (50., 52., 53., 56. Siebenmeter Grupe) - Leun (3), Eisel (7), Schmitt (4) - Falk (4), Schwarzer (3) - Röller (1) - Ilic (2), Stüber (2), de Hooge (1), Schaller (2), Hein (1) – Nicht eingesetzt: Straub, Wenning
Spielverlauf: 1:0 (3. Minute), 3:2 (7.), 4:5 (12.), 7:5 (16.), 9:9 (20.), 11:12 (27.), 12:12 (28.), 12:14 (Halbzeit), 15:15 (33.), 16:18 (36.), 19:19 (39.), 19:22 (45.), 22:24 (51.), 22:25 (51.), 24:27 (57.), 25:28 (59.), 27:30 (Ende)
Siebenmeter: 8/5 - 3/0
Rote Karten: -
Zeitstrafen: 5/3
Zuschauer: 1312
Schiedsrichter: Blümel/Vortmann

Eulen siegen in Dessau

01.03.2026 10:45 // hk

Die Eulen Ludwigshafen landen am Samstagabend vor 1312 Zuschauern in der Anhalt-Arena beim Dessau-Roßlauer HV 06 einen wichtigen und entsprechend umjubelten 30:27 (14:12)-Sieg im Kampf um den Klassenverbleib. „Wir können unheimlich stolz und glücklich sein“, sagte Linksaußen Tim Schaller nach dem Sieg in einem heißen Kampfspiel: „Ich glaube die 2 Punkte nehmen nicht viele Mannschaften aus Dessau mit.“

Torjäger Schmitt früh raus

Dessau, ein Angstgegner der Eulen, musste ohne Yannik Danneberg, Luca Baumgart und Tim Hertzfeld auskommen. Den Eulen fehlt neben dem Ex-Dessauer Vincent Bülow, René Zobel und Nici Waldvogel wegen einer Fingerverletzung mit Matteo Menges ein vierter Rückraumspieler. Das starke Comeback von Top-Torjäger Friedrich Schmitt (4 von 5) endete schon nach einer Viertelstunde verletzungsbedingt. So ackerte auf Halbrechts Finn Leun notgedrungen 60 Minuten durch, Spielmacher Marc-Robin Eisel und Mihailo „Momo“ Ilic waren fast pausenlos gefordert. Entlastung auch in taktischen Schlüsselsituationen als Mittelmann oder auf Halblinks brachte Lennart „Lenny“ de Hooge. Der 18-Jährige traf neun Minuten vor Schluss zum wichtigen 25:22. Trainer Michael Haaß: „Dann ist halt Schmitt noch ausgefallen. Dann spielt ,Momo‘ im Angriff durch, was er auch sehr ordentlich macht. Als ,Lenny‘ gebraucht wurde, war ,Lenny‘ da. Heute hat jeder seinen Job gemacht. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht!“

Eulen führen zur Pause 14:12

Zur Pause führen die Eulen 14:12 in einem Spiel mit zwei starken Torhütern. Philip Ambrosius, die Nummer 1 der Dessauer, und Žiga Urbič, der das Eulen-Tor hütet, haben nach 30 Minuten acht beziehungsweise sieben Paraden verbucht. Ambrosius entschärft einen Siebenmeter von Tim Schaller in der 28. Minute, Urbič pariert in der 18. Minute einen Siebenmeter von David Misovych. In der 12. Minute sind die Gäste erstmals vorne: 4:5 durch Friedrich Schmitt, der allerdings nur ein Teilzeit-Comeback geben kann. Nach 16 Minuten führt Dessau 7:5 durch den treffsicheren Rechtsaußen Pust. Kurios: Zwischen der 22. und 24. Minute sitzen zeitweise drei Dessauer auf der Strafbank, die Eulen haben nach Freddy Stübers verbüßter Zeitstrafe kurzzeitig drei Mann Überzahl. Beim Stand von 11:11 aber vergeben Kapitän Stüber und Schaller zwei freie Chancen. Nach Ilics 12:11 für die Eulen egalisiert Dessaus Kreisläufer Neagu. Leon Hein ins leere Tor und Schaller bringen die Eulen zur Pause mit zwei Toren in Führung: 14:12. „In der ersten Halbzeit rettet uns Žiga auch ein bisschen“, lobt der Eulen-Coach.

Siebenmeter-Killer Mats Grupe

Es ist ein Krimi: 19:19 nach 39 Minuten. Bis zur 45. Minute setzen sich die Ludwigshafener auf drei Tore ab: 22:19. In der 51. Minute hat Žiga Urbič seine erste Parade nach dem Seitenwechsel. Nach Lennart de Hooges 25:22 kommt beim Siebenmeter nochmals Mats Grupe. In der 50. Minute hat ihn Mika Schüler vom Siebenmeterstrich überlistet, jetzt aber in Minute 52 pariert Grupe. Er kommt eine Minute später erneut zurück und meistert auch einen Misovych-Siebenmeter. Die Uhr zeigt 55.06 als Kapitän Stüber nach Eisel-Pass auf 26:22 für die Eulen erhöht. 57.25 zeigt die Hallenuhr als Drachau verkürzt – 25:27. Dann vergibt Schaller, aber Urbič verhindert den Anschlusstreffer. Eisel (7 von 16) lässt das 28:25 folgen, das 26:28 durch Misovych (58.28) lässt Dessau nochmals hoffen, zumal Leun vergibt. Carl-Philipp Haake aber findet in Urbič seinen Meister. Die Auszeit von „Micha“ Haaß trägt Zinsen: 29:29 durch Leun (3 von 5). Neagus 27:29 beantwortet Alex Falk, der „Mister 100 Prozent“: Der Rechtsaußen (4 von 4) setzt den Schlusspunkt: 30:27!

Happy birthday Freddy Stüber

„Das war wieder eine überragende Mannschaftsleistung heute“, frohlockt Eulen-Coach Michael Haaß nach dem Sieg in „einem brutal schweren und brutal schnellen Spiel“. Kapitän Freddy Stüber (2 von 3) durfte nach dem Sieg auch seinen 31. Geburtstag feiern. „Wir haben heute einfach ein sehr konzentriertes und kontrolliertes Spiel gemacht, immer eine Lösung gefunden und viele wichtige Dinger reingemacht“, sagt der Routinier und lobt die Leistung der Torhüter. „Jetzt hat der ,Stübi‘ heute Geburtstag, jetzt darf er den Tag ein bisschen genießen“, eröffnete Trainer Haaß vor der Rückreise im Mannschaftsbus die improvisierte Party.

Alle in Rot

Das Heimspiel der Eulen am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen den TSV Bayer Dormagen ist das traditionelle 1-Euro-Spiel. Das Spieltags-Motto lautet: Alle in Rot. Wer im roten Trikot (auch FCK-Trikots zählen), rotem Pulli, roter Jacke oder Hose oder auch mit rotem Schuhwerk kommt, darf für einen Euro Zweitliga-Handball erleben.

Dankbar sind die Eulen folgenden Partnern, die dieses Event mitfinanzieren und so erst möglich machen:

Lotto Rheinland-Pfalz, TWL, Pronova BKK, GAG, Sparkasse Vorderpfalz, Eulen-Club 100, Pro Care, ESG, R.O.T., Stefan Sprenger GmbH, H+R Automobile, Physikalische Therapie Christian Simon, Felix Bowling, Dreimädelhaus Oggersheim, City Car Ludwigshafen Hauk GmbH, Peterstaler, Deltas Finest, TS-Sports.

Fotos: Dessau-Roßlauer HV / Dennis Weissmantel

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