Die Umwelt gewinnt

31.03.2026 14:50 // hk

„An die Picker. Fertig. Los!“ Unter dieser Losung steht die Cleanup Challenge, ein Städte-Müll-Sammelwettbewerb der Schwesterstädte Mannheim und Ludwigshafen, der am 18. April ab 14 Uhr zum dritten Mal ausgetragen wird. 2024 gewann Ludwigshafen, 2025 Mannheim. „Der eigentliche Gewinner ist die Umwelt“, betonte Uwe Franken, der Mannheimer Motor der federführenden Rhein Clean Up-Organisation am Dienstag bei der Pressekonferenz im Vereinsheim des Kanu-Clubs Mannheim, der am 27. Juni seinen 100. Geburtstag feiert.

Danke Adler! Danke Eulen!

Uwe Franken ist dankbar dafür, dass sich die Adler Mannheim und die Eulen Ludwigshafen - wie schon 2024 und 2025 - aktiv mit ihren Profis für das Rhein Cleanup engagieren. Sie haben Vorbildcharakter und motivieren zum Mitmachen, betont Franken. Mehr als 800 Kilogramm Müll wurden sowohl 2024 als auch 2025 in den zwei Stunden zusammen gerechnet auf Mannheimer und Ludwigshafener Seite gesammelt. Gewinner der Challenge ist die Stadt, die die meisten Müllsammler aktiviert. Das war 2024 Ludwigshafen, 2025 Mannheim. Insgesamt waren im letzten Jahr mehr als 300 Müllsammler zugange. „Je mehr Präsenz, umso besser. Ich bin begeistert, wie viel Ehrgeiz die Städte entwickelt haben“, sagte Franken. In Mannheim wird die Challenge am 18. April, 14 Uhr, an den Rheinterrassen/Rheinpromenade im Lindenhof gestartet, in Ludwigshafen geht‘s zeitgleich an der Rheinschanzenpromenade (Gelbes Haus) los. Die abschließende After-Clean-Party steigt am Gelben Haus in Ludwigshafen und wird von den Hafenbetrieben Rheinland-Pfalz finanziert.

Dramatische Zahlen

Uwe Franken machte mit Zahlen von statistischen Erhebungen aus Köln deutlich, wie wichtig das Engagement für den Rhein angesichts der dramatischen Verschmutzung ist. So sind nach der Statistik, die Frenken präsentierte, täglich 53.000 Müllteile mit einem Gewicht von 5,9 Tonnen im Rhein bei Köln registriert worden. 2100 Tonnen Müll landen demnach jährlich über den Rhein in der Nordsee. Joachim Umbach, Mitgründer von Rhine Cleanup in Düsseldorf, unterstrich als Gast der PK in Mannheim das Engagement an inzwischen 30 Flüssen in Deutschland. Umbach: „Wir sind froh, dass die Challenge jetzt zum dritten Mal hier stattfindet.“

Die Mad Dogs kommen dazu

„Wir können nicht auf- oder absteigen, wir können nur sauber machen. Die Challenge macht Spaß“, sagte der Ludwigshafener Beigeordnete Alexander Thewalt, dankbar für die Unterstützung, die das Rhine Clean up durch die Vereine erfährt. Die Vermüllung – ein Problem auf beiden Rheinseiten, das die Kommunen viel Geld koste, um der Hinterlassenschaften von „Drecksäcken“ und „Dreckspatzen“ Herr zu werden, klagte Thewalt. Thorsten Riehle, der Mannheimer Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur, unterstrich, dass es wichtig sei, die Schattenseiten der Wohlstandsgesellschaft deutlich zu machen. Riehle: „Leider leben wir in einer Gesellschaft, wo es ohne Bestrafung nicht geht.“ Dass zu Adlern und Eulen nun die Mad Dogs als dritter aktiv beteiligter Verein dazu kommen sei ein positiver Impuls.

HLZ sehr aktiv

Um den Umweltgedanken aktiv zu leben sei es den Eulen wichtig, das Rhine Cleanup aktiv zu unterstützen, sagte Andreas Olbert, der neue Geschäftsführer der Eulen Ludwigshafen. „Wir wollen in unserer Stadt gerne Vorbild sein und voran gehen“, sagte Olbert in der Hoffnung, am 18. April viele aktive Müllsammler mitbringen zu können. Stark ist das Echo aus dem HLZ Friesenheim-Hochdorf. Im mittleren zweistelligen Bereich liegen die Anmeldungen von Mitmachwilligen.
„Egal wie es ausgeht, Gewinner ist die Umwelt“, sagte Claudia Föllinger, bei den Adlern Mannheim für Nachhaltigkeit verantwortlich. „Hier zählen keine Tore, sondern gesammelte Müllsäcke“, betonte Christel Richarz (MERC Eishockey), happy über das vereinsübergreifende Engagement. Evelyne Franklin, Jugend-Vorsitzende der Mad Dogs, ist mit ihrem Verein neu dabei. Ihr ist wichtig, Kinder und Jugendliche auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umwelt aufmerksam zu machen.

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