
Legendentrikot für Thorsten Laubscher
Viele Spieler der legendären Aufstiegsmannschaft und Spieler aus der ersten Saison in der 2. Bundesliga samt Aufstiegstrainer Wilfried Job waren Gäste beim Traditionsspieltag. Michael Pfeil, der Siegtorschütze beim 24:23 gegen den TV Kirchzell im entscheidenden Aufstiegsspiel, wurde am 30. April 1995 als „Held von Amorbach“ gefeiert. Der Teamplayer unterstreicht das Miteinander: „Wir sind alle Helden, alle Spieler, die Fans, der Trainer, der Manager, die Visionäre.“
Die Hallenwand in der Eberthalle zieren - neu und top gestylt – neun Legendentrikots. Seit Freitagabend ist ein zehntes Trikot dazu gekommen: Thorsten Laubscher, der einstige Halbrechte, ein Gesicht der Aufstiegsmannschaft von 1995, wurde nach dem Spiel mit dem Legendentrikot mit seiner Nummer 6 überrascht. 16 Jahre - von 1992 bis 2008 - spielte Laubscher für die Eulen. Die alten Kameraden Philipp Grimm, Stefan Pfeiffer, Axel Wilbrandt und Uli Spettmann trugen das Trikot in die Halle. Von links nach rechts zieren jetzt die Trikots von Laubscher, Uli Spettmann (Nummer 10), Stephan Pfeiffer (Nummer 16), Kult-Betreuer Günter Stürm, Philipp Grimm (Nummer 4), Kevin Klier (Nummer 1), Gorazd Škof (Nummer 16), Kult-Coach Ben Matschke, Gunnar Dietrich (Nummer 8) und Max Haider (Nummer 14) die Wand neben der elektronischen Anzeigetafel. Den entscheidenden Impuls für die späte Ehrung Laubschers kam von Karsten Knäuper. Er weiß als Dyn-Live-Reporter Thorsten Laubscher als „Co“ an seiner Seite. Knäuper würdigte den Dauerbrenner als „Eulen-Legende“. Stephan Pfeiffer, der Ex-Torwart, würdigte den alten Mitspieler als „sehr verdienten Spieler“, vor allem auch als besonderen Menschen, mit einem offenen Ohr für die jungen Mitspieler. „Ich bin total geflasht“, gestand Laubscher, völlig überrascht von der Ehrung, die ihn sehr glücklich stimmte. Er litt als Co-Kommentator Not beim Spiel – und hätte sich angesichts des wunderbaren Rahmens natürlich einen anderen Spielverlauf gewünscht. „Das Ergebnis trübt das Ganze“, sagte Laubscher, der 1992 von SVF Ludwigshafen zur TSG Friesenheim kam. Mit den alten Kameraden erlebte Laubscher dann aber noch einmal eine ganz besondere dritte Halbzeit. Die aktuelle Mannschaft stand quasi Spalier bei der Ehrung der Legende. „Wir hätten uns nach dem Spiel am liebsten verkrochen. Aber aus Respekt vor Thorsten und seiner außergewöhnlichen Leistung und Treue zum Verein sind wir dabeigeblieben“, sagte Cheftrainer Michael Haaß. Die Haltung stimmt!