Alexander Falk, 28 Jahre alter Rechtsaußen der Eulen Ludwigshafen, hat seinen auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2027 verlängert. Dauerbrenner Falk geht in der kommenden Saison in seine elfte Spielzeit als Eulen-Profi. Er ist bei der TSG Friesenheim groß geworden, ging nur 2015/16 ein Jahr fremd, und trug das Trikot des TV Hochdorf. Seit 2016 gehört „Falko“ dem Profi-Kader der Eulen an. Er war beim Aufstieg 2017 dabei und ein Faktor bei den „Wundern von Ludwigshafen 2018 und 2019“. Das Wunder vom 9. Juni, „das Wunder von Ludwigshafen 2.0“ – unvergesslich, Falks größter Erfolg neben dem Bundesliga-Aufstieg. Als Wunde bleibt der unglückliche Bundesliga-Abstieg 2021. Falks „vielleicht wichtigstes Tor“ nach seiner Einschätzung das 29:27 gegen den TV Hüttenberg am 7. Juni 2025 – der Klassenverbleib war mit diesem Last-Minute-Treffer besiegelt.

„Er beißt, er kämpft“
„Die Vertragsverlängerung mit Alex ist wichtig für die Mannschaft“, sagt Trainer Michael Haaß. Er hält hohe Stücke auf den Dauerbrenner: „Alex ist einer, auf den man sich immer verlassen kann. Er beißt, er kämpft. Er bringt die Eulen-Mentalität mit ein. Das Duo Alex Falk/Theo Straub ergänzt sich sehr gut auf Rechtsaußen.“

„Ein Gesicht der Eulen“
„Wir sind froh, dass wir uns wieder mit Alex auf einen neuen Vertrag einigen konnten. Er ist ein Gesicht der Eulen und tut uns mit seiner Erfahrung gut“, kommentiert Christian Deller, der Sportliche Leiter, die Vertragsverlängerung mit dem Rechtsaußen.

Eine wichtige Personalie
„Alex besitzt große Erfahrung. Das ist eine ganz wichtige Personalie, gerade angesichts der vielen jungen Spieler, die wir im Kader der Zukunft haben werden“, sagt Geschäftsführer Domenico Marinese zur Vertragsverlängerung mit dem Eigengewächs. Marinese: „Alex nimmt tatsächlich in seinem elften Jahr den Ball bei uns in die Hand …“
Hohe Identifikation
„Ich habe mich hier immer wohlgefühlt. Ludwigshafen ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier lebt meine Familie. Meine Freundin ist von hier, hier habe ich meine Freunde“, erklärt Alexander Falk seine Verbundenheit, seine hohe Identifikation mit dem Verein. Der Eulen-Club 100 hält das Spieler-Patronat des früheren Junioren-Nationalspieler, der sich beruflich neu orientiert hat und nun eine kaufmännische Ausbildung durchläuft. So sehr ihm die Arbeit mit Kindern auch gefiel, Profi-Handball und ein Lehramtsstudium, das sehr viel Präsenz erfordert, waren parallel kaum noch zu vereinbaren.

Lob für Theo Straub
Für die Unterstützung durch den Eulen-Club 100 ist „der Friesenheimer Bub“ sehr dankbar. Dass er trotz diverser Angebote anderer Clubs den Eulen treu geblieben ist, bereut „Falko“ nicht. „Ich fühle mich wohl in der Mannschaft, im Verein“, betont der Routinier. „Dass ein Profi elf Jahre im selben Verein spielt gibt es heute ja sehr selten“, sagt Falk mit einem gewissen Stolz. Den Klassenverbleib schnellstmöglich sichern lautet sein Nahziel. Mit der eigenen Leistung in der laufenden Saison ist Falk nicht zufrieden. Dass sich der Linkshänder mehr Zuspiele wünscht, ist klar. Falk, der acht Jahre auf halbrechts ein Gespann mit Pascal Durak bildete, weiß nun den sieben Jahre jüngeren Theo Straub als Pendant an seiner Seite. „Theo hat sich sehr gut entwickelt und spielt auch eine gute Saison“, lobt „Falko“. Sarah Weiß, die Frau an seiner Seite, ist auch im Handball daheim. Sie spielt bei der HSG Mutterstadt/Ruchheim.
Fotos: Harry Reis / Dennis Weissmantel
